Das Wort Lingam kommt aus dem Sanskrit und ist für uns im Westen eigentlich unübersetzbar. Weder das Wort „Penis“ noch das eher abwertende Wort „Schwanz“ oder „Pimmel“ ist hier die passende Übersetzung für das Lust- und Liebesorgan des Mannes.
Lingam heißt eher so etwas wie Lichtsäule, ein Ausdruck, der voller Verehrung ist. In Indien wird der Lingam des Gottes Shiva rituell verehrt.

Die Lingammassage ist eine einfache Methode für den Mann, große Lust zu erfahren und gleichzeitig seine Lebensenergie zu verfeinern. Die Sexualenergie wird im Lingam angeregt und erhitzt und steigt am Ende der Massage die Wirbelsäule hoch und implodiert gewissermaßen im ganzen Körper.

Im Taoismus und im Tantra wird zwischen der Ejakulation und dem Orgasmus unterschieden. Eine Ejakulation hat oft einen Energieverlust zur Folge. Wenn die sexuelle Energie über den Atem den ganzen Körper mit Energie auflädt, kann ein Ganzkörperorgasmus entstehen. Mit etwas Übung kann das ein sehr ekstatisches Erlebnis sein und viel Lebensenergie aktivieren und speichern.